VÖGELE präsentiert den Fertiger SUPER 1800-2 mit dem innovativen und besonders wirtschaftlichen Sprühmodul „SprayJet“ für das Auftragen von Bitumenemulsionen
Die Sanierung von Straßen durch den Austausch der Deckschicht ist ein besonders wirtschaftliches und umweltfreundliches Verfahren, welches sich in vielen Ländern großer Beliebtheit erfreut. VÖGELE hat mit dem Sprühfertiger SUPER 1800 SF seit vielen Jahren einen Straßenfertiger im Markt, der das Ansprühen des alten Belages mit einer Bitumenemulsion sowie den Einbau der neuen Deckschicht in einem Arbeitsgang ermöglicht.
Nun präsentiert VÖGELE ein hochmodernes neues Konzept, welches zum einen für den Einbau von Dünnschichten im Heißeinbau auf Versiegelung hoch interessant ist, aber auch für viele nicht spezialisierte Straßenbauunternehmen von großem Interesse sein wird. Denn überall da, wo vorgesprüht und anschließend eingebaut werden soll, bietet VÖGELE „SprayJet“ eine wirtschaftliche und saubere Alternative. Das Maschinenkonzept „Fertiger mit „SprayJet“ basiert auf einem Standardfertiger SUPER 1800-2, der mit geringen Modifikationen und in Kombination mit einem neuentwickelten Sprühmodul als Sprühfertiger eingesetzt werden kann. Hinter der Konzeptidee steht die wirtschaftliche Betrachtung, da im Vergleich zu anderen Systemen, der Fertiger mit nur geringem zeitlichen Aufwand jederzeit in einen Standardfertiger umgerüstet und für normale Straßenbaumaßnahmen eingesetzt werden kann.
Kompakt, leistungsstark und vielseitig einsetzbar. Der SUPER 1800-2 kann mit dem SprayJet Modul als Sprühfertiger aber auch ohne Modul als Standardstraßenfertiger eingesetzt werden kann.
Das Sprühmodul „SprayJet“ bietet in technologischer Hinsicht sehr viele Vorteile. So lässt sich beispielsweise eine Sprühmenge ab 0,2 kg/qm einstellen, wodurch die Bitumenemulsion fein dosiert auch in geringen Mengen und bei geringen Arbeitsgeschwindigkeiten aufgesprüht werden kann. Da im System ein konstanter Sprühdruck von äußerst geringen 3bar vorherrscht, lassen sich die Sprüharbeiten bei geringster Vernebelung und Verschmutzung durchführen. Da dies mit bisherigen Systemen nicht möglich ist, geht „SprayJet“ in ökonomischer sowie auch ökologischer Hinsicht neue Wege.
Einsatz als Sprühfertiger oder als konventioneller Straßenfertiger
Maschinen zu entwerfen, die besonders wirtschaftlich einsetzbar sind, steht bei den Neuentwicklungen von VÖGELE stets im Vordergrund. So kann der SUPER 1800-2 als konventioneller Straßenfertiger genauso eingesetzt werden wie als Sprühfertiger. Das Sprühmodul lässt sich hierfür mit einem geringen Zeitaufwand montieren bzw. demontieren. Der Vorteil liegt auf der Hand. Liegen aktuell keine Aufträge für den Einsatz mit dem „SprayJet“-Sprühmodul vor, so kann der Betreiber den SUPER 1800-2 zu jeder Zeit für normale Straßenbauaufgaben einsetzen, wodurch der Auslastungsgrad erheblich vergrößert werden kann.
Angetrieben wird der für den Sprüheinsatz vorbereitete Fertiger von einem PERKINS Motor vom Typ 1106D – E66 TA mit 130 kW Leistung. Der Motor verfügt über einen integrierten Druckluftkompressor, der einen Druck von max. 10 bar für das Öffnen und Schließen der Spühdüsen erzeugen kann.
Das „SprayJet“-Modul
Das „SprayJet“-Modul ist quasi die „Schaltzentrale“ der gesamten Sprühtechnik. Sie verfügt über einen 2000 Liter fassenden Emulsionstank. Die Befüllung des Tanks sollte grundsätzlich mit heißer Emulsion erfolgen. Dennoch verfügt der Tank über eine integrierte Heizung (2 x 7 kW), die dafür sorgt, dass die Emulsion auf der gewünschten Temperatur bleibt. Um das Verbrennen von Emulsion zu verhindern, sind Temperatursensoren eingebaut, die den Heizvorgang bei zu niedrigem Füllstand automatisch abschalten. Die Heizgrenze kann mit Hilfe eines Reglers zwischen 0 und 100 °C eingestellt werden. Um die Bitumenemulsion in einem guten homogenen Zustand zu halten, verfügt das „SprayJet“-Modul über eine beheizte Emulsionspumpe, die von einem hydraulischen Antriebsmotor mit Drehzahlsensor angetrieben wird und die Emulsion in einem zirkulierenden Umlauf hält.
Die Steuerung des „SprayJet“-Moduls erfolgt mit Hilfe eines eigenständigen Rechners sowie einer Bedieneinheit, welche leicht zugänglich ist und direkt am Sprühmodul angebracht ist. Die Handhabung ist, so wie das ErgoPlus Bedienkonzept des Fertigers, äußerst einfach zu verstehen und mit einer sprachneutralen Symbolik ausgestattet. So lässt sich beispielsweise die gewünschte Sprühmenge oder die gewünschte Emulsionstemperatur sehr leicht und unkompliziert einstellen.
Der SUPER 1800-2 ist, wie alle Straßenfertiger der „Strich 2“-Generation mit dem neuen VÖGELE Bedienkonzept ErgoPlus ausgestattet, was der Bedienmannschaft den Betrieb mit der Maschine wesentlich erleichtert. Lediglich im Display der ErgoPlus Bedienkonsole ist für die Sprühtechnik ein zusätzliches Funktionsmenü untergebracht. Dies verfügt neben dem Ein- und Ausschalten der Sprühautomatik über zwei weitere, sehr nützliche Funktionen. So kann auf Knopfdruck das Programm „Baustellenanfang“ oder „Baustellenende“ ausgewählt werden. Die Funktion „Baustellenanfang“ gewährleistet das gezielte Zuschalten der diversen Sprühbalken, sodass der Sprühvorgang – über die gesamte Arbeitsbreite hinweg - genau an der Stelle beginnt, die gewünscht ist.
Die Sprühtechnik
Um die Pneumatikventile der Sprühdüsen mit ausreichend Druckluft zu versorgen, sind im Fertiger Druckluftspeicher mit insgesamt 75 Liter Fassungsvermögen integriert. In der Anlage selbst herrscht ein Druck von 8 bar.
Am Straßenfertiger sind insgesamt 5 Sprühbalken mit insgesamt 20 selbstdichtenden Sprühdüsen angebracht. Die Sprühbalken sind dabei am Fertiger so plaziert, dass der aufgetragene Emulsionsfilm nicht mehr durch das Raupenfahrwerk des Straßenfertigers beschädigt werden kann.
Die spezielle technische Machart der Düsen sowie der konstante Emulsionsdruck von 3 bar ermöglichen es, ein gleichförmiges Sprühbild zu erzeugen. Damit ist es möglich, entlang von Bordsteinen zu sprühen, ohne diese dabei mit Emulsion zu beschmutzen. Auch die Vernebelungsgefahr (Sprühfahnenbildung) wird mit dem neuen VÖGELE Verfahren erheblich reduziert, da zum einen mit einem sehr geringen Sprühdruck und zum anderen mit größeren Tropfengrößen gearbeitet wird. Die Sprühtechnik des VÖGELE „SprayJet“ ist damit auch für die Baustellenmannschaft von großem Vorteil, da Emulsionsdämpfe auf ein Minimum reduziert werden.
Der sehr niedrige Sprühdruck von 3 bar reduziert die Sprühfahnenbildung erheblich. Die Bildung von Emulsionsdämpfen wird auf ein Minimum reduziert.
Eine sehr wichtige technische Neuerung beim VÖGELE „SprayJet“-Modul liegt im Bereich der auftragbaren Sprühmenge. Konnten früher mit herkömmlichen Systemen nur große Sprühmengen aufgebracht werden, so ermöglicht „SprayJet“ die Sprühmenge bereits ab 0,2 kg bis zu 1,0 kg pro Quadratmeter zu regulieren. Damit ist es möglich, auch bei geringen Einbaugeschwindigkeiten zu arbeiten, ohne dabei ein Übermaß an Emulsion aufzutragen. Arbeitsgeschwindigkeiten zwischen 0 und 15 m pro Minute lassen sich realisieren.
Als Einbaubohle steht für den SUPER 1800-2 mit „SprayJet“-Modul eine hochmoderne Ausziehbohle vom Typ AB 500-2 zur Verfügung. Mit ihr lassen sich Arbeitsbreiten bis 5,0 m erzielen. Wie alle VÖGELE Bohlen ist auch die AB 500-2 mit einer sehr effektiven elektrischen Bohlenheizung ausgestattet. Die Heizung von Bohle und Emulsionstank ist voneinander getrennt geregelt, sodass das Aufheizen der Emulsion erfolgen kann, ohne dabei die Bohlenheizung in Betrieb nehmen zu müssen. Für das schnelle Aufheizen von erkalteter Emulsion kann eine Zusatz-Gasheizung verwendet werden.
Der SUPER 1800-2 mit „SprayJet“ Modul ist somit ein hochmodernes System, das sich für den Einbau von Dünnschichten aber auch für konventionelle Arbeiten, bei denen Emulsionen aufgesprüht werden sollen, hervorragend eignet. Da der Emulsionstank auf dem Fertiger quasi integriert ist, steht jederzeit ausreichend Emulsion zur Verfügung. Hierdurch lassen sich Baustellenzeiten deutlich reduzieren. Da direkt im Anschluss an das Aufsprühen Asphalt eingebaut werden kann, wird mit dieser Bauart zudem eine Verschmutzung umliegender Straßenbereiche effektiv vermieden.
Die anwendungstechnischen Vorteile des SUPER 1800-2 mit „SprayJet“-Modul
Modernste Sprühtechnik im Überblick
Das „SprayJet“-Modul
Der SUPER 1800-2 in Kombination mit dem „SprayJet“-Modul
Pressekontakt und Produktinformation:
JOSEPH VÖGELE AG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neckarauer Str. 168 - 228
68146 Mannheim
Germany
Tel.: +49 (0) 621 8105 202
Fax: +49 (0) 621 8105 469
presse@voegele.info
www.voegele.info