Der neue SUPER 1800-2 von VÖGELE

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ErgoPlus von VÖGELE sorgt für einen „kühlen Kopf“: Obwohl der Fahrer des SUPER 1800-2 seinen Sitz mitsamt der Konsole beim Einbau der B 219 weit über den Maschinenrahmen hinaus geschwenkt hatte, schützte das weit ausgefahrene GFK-Dach ihn vor direkter Sonneneinstrahlung.

Die Mischgutzufuhr wird beim neuen SUPER 1800-2 proportional zur Einbaugeschwindigkeit und -breite geregelt. Außerdem überwachen Sensoren permanent die Mischgutmenge vor der Einbaubohle. Dies sorgt vor allem beim Arbeiten in Kreuzungsbereichen, wo die Arbeitsbreite mehrfach verändert werden muss, für eine gleichmäßige, passgenaue Einbaugutvorlage.

Bestnoten für das wirtschaftliche Kraftpaket

Mit dem SUPER 1800-2 setzt VÖGELE die seit vielen Jahren anhaltende Erfolgsstory der 1800er-Klasse fort. Seit Ende der 90er Jahre wurden an Bauunternehmen aus aller Welt rund 3.000 Maschinen der Modelle SUPER 1800 und SUPER 1800-1 verkauft. Nun tritt der neue SUPER 1800-2 in die Fußstapfen dieser erfolgreichen Vorgänger, denn auch er ist herausragend in Sachen Leistungsniveau, Wirtschaftlichkeit und Bedienerfreundlichkeit. Die wichtigsten Neuerungen bei dem modernen Mittelklassefertiger sind das Bedienkonzept ErgoPlus und die große Arbeitsbreite von 10 m.


Hochleistung – und zwar wirtschaftlich


Die Leistungsdaten des neuen Fertigers überzeugen: Die maximale Arbeitsbreite beträgt 10 m, die maximale Einbaudicke ist 30 cm, und die Maschine arbeitet mit Einbaugeschwindigkeiten von bis zu 24 m/min. Damit ist eine Kapazität von bis zu 700 t/h möglich. Zu diesen Höchstleistungen treibt den Raupenfertiger ein flüssigkeitsgekühlter PERKINS 6-Zylinder-Dieselmotor mit ca. 130 kW an. Der laufruhige Motor erfüllt bereits heute die Abgasrichtlinien COM 3a und EPA Tier III. Betreibt man den Motor im ECO-Modus – diese Betriebsart ist für eine Vielzahl von Aufgaben geeignet – sind die Geräuschemissionen nochmals stark reduziert, und der Kraftstoffverbrauch sowie der Verschleiß sind ebenfalls gesenkt.


ErgoPlus von VÖGELE sorgt für einen „kühlen Kopf“: Obwohl der Fahrer des SUPER 1800-2 seinen Sitz mitsamt der Konsole beim Einbau der B 219 weit über den Maschinenrahmen hinaus geschwenkt hatte, schützte das weit ausgefahrene GFK-Dach ihn vor direkter Sonneneinstrahlung.


Heute Autobahn, morgen Kreisverkehr


Der SUPER 1800-2 kann mit drei verschiedenen Bohlen kombiniert werden – der Standardbohle SB 250 sowie den Ausziehbohlen AB 500-2 und AB 600 – jeweils in den Varianten mit Tamper und Vibration (TV) sowie Tamper und eine oder zwei Pressleisten (TP1 bzw. TP2). Wegen seiner großen Zugkraft eignet sich der SUPER 1800-2 vorrangig für größere innerstädtische Baustellen und den Einbau von Landstraßen sowie zum Bau von Autobahnen oder Start- und Landebahnen auf Flughäfen. Mit seinen leistungsstarken Einzelantrieben, die direkt in den Turas der Raupen integriert sind, schreckt der Fertiger aber auch nicht vor solch kniffligen Jobs wie dem Bau von Kreisverkehren zurück.


Die Mischgutzufuhr wird beim neuen SUPER 1800-2 proportional zur Einbaugeschwindigkeit und -breite geregelt. Außerdem überwachen Sensoren permanent die Mischgutmenge vor der Einbaubohle. Dies sorgt vor allem beim Arbeiten in Kreuzungsbereichen, wo die Arbeitsbreite mehrfach verändert werden muss, für eine gleichmäßige, passgenaue Einbaugutvorlage.


ErgoPlus – der Extra-Pluspunkt des SUPER 1800-2


Mit dem neuen, innovativen Bedienkonzept ErgoPlus setzt VÖGELE derzeit wieder einmal Maßstäbe in Sachen Bedienkomfort. Neu sind dabei unter anderem der ergonomische Bedienstand, die modernen Bedienkonsolen für den Fahrer und die Bediener an der Bohle und die neue Nivellierautomatik NIVELTRONIC® Plus.


Der ergonomisch gestaltete Arbeitsplatz erlaubt dem Fahrer, seinen Sitz und die Bedienkonsole mit wenigen Handgriffen individuell einzurichten. Für eine perfekte Übersicht über die Baustelle sowie alle relevanten Punkte des Fertigers kann der Fahrersitz über die seitliche Begrenzung der Bedienplattform geschwenkt werden. Der Clou dabei: Die Bedienkonsole kann mitgeschwenkt werden. Der Bediener kann so jederzeit die Maschine sicher und komfortabel bedienen. Neu ist das Dach aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Es sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch einen deutlich stärkeren Schutz vor Regen und Sonne. Zum Transport lässt sich das Dach samt Auspuff mittels einer hydraulischen Handpumpe einfach nach vorne abklappen. Dadurch reduziert sich die Höhe des SUPER 1800-2 um 70 cm und der Fertiger kann problemlos transportiert werden.


Selbsterklärende Bedienelemente dank ErgoPlus


Dank des neuen Bedienkonzepts ist der Raupenfertiger intuitiv zu bedienen. Die Taster auf der Konsole im Bedienstand wurden in logischen und baustellengerechten Funktionsgruppen zusammengestellt. So befinden sich auf der linken Seite der neuen Bedienkonsole die wichtigsten Taster für die Materialförderung, in der Mitte die Bohlenfunktionen und rechts die Funktionen für Materialbunker und Lenkung. Gut ertastbare Kurzhubtaster an allen Bedienkonsolen ermöglichen außerdem, den Fertiger auch »blind« zuverlässig zu steuern und einzustellen.


Kinderleicht zu bedienen: NIVELTRONIC® Plus


Die neue Nivellierautomatik NIVELTRONIC® Plus ist äußerst einfach zu bedienen. Alle wichtigen Funktionen der NIVELTRONIC® Plus können schnell und komfortabel über die erste Menüebene angesprochen werden – hervorragende Einbauergebnisse lassen sich somit spielend leicht erzielen. Auch das Einrichten der Maschine hat VÖGELE erleichtert, denn die Sensoren für die Nivellierung müssen nur noch eingesteckt werden. Die NIVELTRONIC® Plus erkennt dann selbsttätig, um welchen Sensortyp es sich handelt.


Erste Einsätze unterstreichen Praxistauglichkeit des neuen Fertigers


VÖGELE verfolgte mit den vielen Neuerungen im SUPER 1800-2 ein klares Ziel: Der Mittelklassefertiger soll viele unterschiedliche Aufgaben effizient lösen, den Bedienern die Arbeit noch einfacher machen und hochwertige Asphaltdecken einbauen. Genau dies hat der Mannheimer Traditionshersteller auch erreicht – das wurde schon während der ersten Einsätze beeindruckend unter Beweis gestellt. Ein Nutzer der neuen Technologie ist die Eurovia Teerbau GmbH, Niederlassung Ludwigshafen. Hier plant Bauleiter Harald Klotz die Einsätze. Er setzte die Maschine in den ersten Wochen bei ganz unterschiedlichen Aufgaben ein. Nach dem Einbau von je 8.500 qm Trag-, Deck- und Binderschicht auf der B 291 arbeitete der SUPER 1800-2 mit AB 500-2 TV beispielsweise auf der B 9. Dort wurde eine bis zu 10 m breite Richtungsfahrbahn auf 4 km Länge neu eingebaut. Dann ging es weiter zum Viernheimer Dreieck, wo sich die Autobahnen A 6 und A 67 kreuzen. Hier sanierte das Eurovia-Team die Fahrbahndecke auf einer Fläche von 22.000 qm.

Vom ersten Tag an war die Bedienmannschaft begeistert vom neuen Bedienkonzept ErgoPlus. Der Fahrer freute sich bei den Einsätzen über die brillante Übersicht über die Baustelle, die er vom schwenkbaren Fahrersitz aus hat. Aber nicht nur das: Er war, gerade während der heißen Sommerwochen 2006, auch hoch erfreut über den schattigen Arbeitsplatz, den das weit ausziehbare GFK-Dach ihm bietet.


Bei der Beschickung im Zusammenspiel mit den Lkw schätzt Eurovia Teerbau vor allem die tief gezogenen und breit ausladenden Behälterwände sowie die strapazierfähigen Behälterfrontschürzen, denn sie ermöglichen eine unkomplizierte Materialbeschickung. Die breiten, pendelnd aufgehängten Lkw-Abdruckrollen erlauben ein komfortables und ruckfreies Beschicken durch die Mischgutfahrzeuge. Eurovia hat sich auch für die optional erhältliche Behälterfrontklappe entschieden. Eine gute Wahl, denn diese Vorrichtung verhindert den Mischgutverlust bei Lkw-Wechsel und hilft, den Materialbunker selbsttätig und vollständig zu entleeren.

Bauingenieur Harald Klotz fasst die Eindrücke nach etwa 6 Wochen Arbeit mit dem SUPER 1800-2 folgendermaßen zusammen: „Technisch lässt der SUPER 1800-2 keine Wünsche offen. Und das Bedienkonzept ErgoPlus hat uns alle ebenfalls sehr schnell überzeugt. Die Einbaumannschaft konnte die Maschine vom ersten Tag an selbstständig bedienen. Die Kollegen an der Bohle sind hoch zufrieden mit ihren neuen Bedienkonsolen und den Tastern, die sich selbst mit Handschuhen gut ertasten lassen.“ Als Bauleiter ist für ihn vor allem die Tatsache wichtig, dass Eurovia-Teerbau mit der Maschine vom ersten Tag an hochwertige Asphaltdecken wirtschaftlich einbauen konnte – ein Anspruch, dem der neue SUPER 1800-2 ohne Zweifel gerecht wurde.


Spezifikation SUPER 1800-2

  • Maximale Einbaubreite: 10 m
  • Materialbunker: 13 t
  • Einbaukapazität: bis 700 t/h
  • Maximale Einbaudicke: 30 cm
  • Transportbreite: 2,55 m
  • Einbaugeschwindigkeit: bis 24 m/min
  • Transportgeschwindigkeit: bis 4,5 km/h
  • Fahrantrieb: hydraulisch, voneinander unabhängige; elektronisch geregelte Einzelantriebe
  • Antrieb: 129,6 kW PERKINS Dieselmotor, Abgasrichtlinien COM 3a und EPA werden erfüllt
  • Einbaubohlen: SB 250, AB 500-2 und AB 600;
  • jeweils in den Versionen TV, TP1 und TP2
  • Bedienkonzept ErgoPlus
  • Festes GFK-Dach


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