Schwerpunkt PCC: Der Beton aus dem Fertiger.

Zementiert in alle Festigkeit.

Beton hält länger, Beton hält mehr, Beton hält sich an kein Budget – diese drei Faktoren kennzeichnen den Betonein-
bau auf Straßen und Plätzen. Vermeintlich. Denn die VÖGELE Hochverdichtungsbohle TVP2 mit Stampfer, Vibrator und
zwei Pressleisten macht den Einbau von Paver Compacted Concrete (PCC) einfach und wirtschaftlich. RoadNews
berichtet aus der Praxis.


Das hält keine Asphaltdecke aus: Extrem hohe Punktbelastung durch Container und Schwerlastwagen hinterlässt Spuren im Belag. Die Lösung heißt PCC, der Beton für den Straßenfertiger. Als problematisch gilt der Einbau: Es erfordert Know-how und Erfahrung, um vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Die VÖGELE Kunden Schneider Bau und Kern GmbH sind deshalb eine PCC-Kooperation eingegangen. Gemeinsam fertigen sie Flächen und Straßen aus Beton. Im Interview (nächste Seite) berichten die mittelständischen Bauunternehmer über Schwierigkeiten und Erfolge mit Beton aus dem Fertiger. Von der Wirtschaftlichkeit des PCC-Verfahrens war auch die Firma Altmarkbau, eine Firma der Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co KG, überzeugt: Bei Stendal fertigte sie für Deutsch-lands größtes Zellstoffwerk die Bewirtschaftungswege und Lagerplätze – und sparte Material und Arbeitszeit. Mehr im Baustellenreport.


Der VÖGELE SUPER 1900 fertigte mit der Beton-Bohle SB 250 B einen absolut ebenen Belag.

Mittlerweile ist das PCC-Verfahren ausgereift. Das Geheimnis liegt in der Bohle: Sie entscheidet über Oberflächenbeschaffenheit und Material-Dichte. Für den Einbau von PCC entwickelte VÖGELE die Bohle SB 250 B mit den Hochverdichtungsaggregaten TVP2: Das T steht für Tamper (zu deutsch Stampfer), das V für Vibrator und das P für Pressleiste. Drei Features für ein optimales PCC-Ergebnis. Doch wie bewährt sich die Beton-Bohle in der Praxis? Antworten auf die wichtigsten PCC-Fragen gibt der Überblick:

 

Antworten zum PCC-Einbau

Der Beton-Einbau mit dem Fertiger heißt PCC-Verfahren. PCC steht für Paver Compacted Concrete, „vom Fertiger verdichteter Beton“.

Im Vergleich zwischen PCC und Asphalt überzeugt der Beton durch Standfestigkeit, längere Liegezeit und Verformungsresistenz gegen Hitze. Ausbesserungsarbeiten sind dagegen einfacher an Asphalt-Decken auszuführen. Mit VÖGELE Straßenfertigern sind die Kosten für den Einbau beider Materialien in etwa identisch.

PCC lässt sich mit dem Fertiger ähnlich wie Asphalt verarbeiten, bei etwas langsamerer Einbaugeschwindigkeit (etwa 1m/min). Mit der VÖGELE Hochverdichtungsbohle SB 250 B in der Version TVP2 ist dafür keine Nachverdichtung notwendig.

Den Beton fertigt man „frisch an frisch“ (die neue Bahn an die noch frische zuvor gefertigte) oder „frisch an alt“. Jedoch nicht „frisch an halbfrisch“.

PCC-Belag trägt ein Vielfaches von Asphaltdecken. Deshalb kann er auch für stark belastete Flächen wie Container-Abstellflächen genutzt werden.

Damit der Beton spannungsfrei aushärten kann muss der Belag nach dem Einbau fachgerecht nachbehandelt und bewässert werden.

Mit Hilfe der VÖGELE Nivellier-Automatik Niveltronic entstehen absolut ebene Flächen ohne Pfützenbildung. Höhenfühler und Querneigungsregler tragen ebenfalls zu optimalen Ergebnissen bei.

Auch für flächenmäßig kleine Aufträge, bei denen sonst nur der konventionelle Einbau mit Einschalen und Ausgießen möglich wäre, ist der Einsatz mit VÖGELE Fertigern noch effizient.

Die Beschickung der Fertiger erfolgt analog zum Asphalt mit dem LKW.

Nach dem PCC-Einsatz ist der Fertiger unproblematisch mit einem Hochdruckreiniger zu säubern und kann nach dem Bohlenwechsel sofort wieder Asphalt einbauen. Lediglich die Bohle muss je nach Material gewechselt werden.


Mit der VÖGELE hochverdichtenden Beton-Bohle SB 250 B werden Endverdichtungswerte problemlos erreicht.