| Antworten
zum PCC-Einbau
Der Beton-Einbau mit dem Fertiger heißt PCC-Verfahren. PCC
steht für Paver Compacted Concrete, „vom Fertiger verdichteter
Beton“.
Im Vergleich zwischen PCC und Asphalt überzeugt der Beton durch
Standfestigkeit, längere Liegezeit und Verformungsresistenz
gegen Hitze. Ausbesserungsarbeiten sind dagegen einfacher an Asphalt-Decken
auszuführen. Mit VÖGELE Straßenfertigern sind die
Kosten für den Einbau beider Materialien in etwa identisch.
PCC lässt sich mit dem Fertiger ähnlich wie Asphalt verarbeiten,
bei etwas langsamerer Einbaugeschwindigkeit (etwa 1m/min). Mit der
VÖGELE Hochverdichtungsbohle SB 250 B in der Version TVP2 ist
dafür keine Nachverdichtung notwendig.
Den Beton fertigt man „frisch an frisch“ (die neue Bahn
an die noch frische zuvor gefertigte) oder „frisch an alt“.
Jedoch nicht „frisch an halbfrisch“.
PCC-Belag trägt ein Vielfaches von Asphaltdecken. Deshalb kann
er auch für stark belastete Flächen wie Container-Abstellflächen
genutzt werden.
Damit der Beton spannungsfrei aushärten kann muss der Belag
nach dem Einbau fachgerecht nachbehandelt und bewässert werden.
Mit Hilfe der VÖGELE Nivellier-Automatik Niveltronic entstehen
absolut ebene Flächen ohne Pfützenbildung. Höhenfühler
und Querneigungsregler tragen ebenfalls zu optimalen Ergebnissen
bei.
Auch für flächenmäßig kleine Aufträge,
bei denen sonst nur der konventionelle Einbau mit Einschalen und
Ausgießen möglich wäre, ist der Einsatz mit VÖGELE
Fertigern noch effizient.
Die Beschickung der Fertiger erfolgt analog zum Asphalt mit dem
LKW.
Nach dem PCC-Einsatz ist der Fertiger unproblematisch mit einem
Hochdruckreiniger zu säubern und kann nach dem Bohlenwechsel
sofort wieder Asphalt einbauen. Lediglich die Bohle muss je nach
Material gewechselt werden.

Mit der VÖGELE hochverdichtenden Beton-Bohle SB 250 B werden
Endverdichtungswerte problemlos erreicht.
|