Beschicker-Spezial:
Fakten, die Sie kennen sollten

VÖGELE Beschicker vereinen Qualität und Wirtschaftlichkeit

Mit den Beschickern PowerFeeder MT 3000-2 Standard und MT 3000-2 Offset bietet VÖGELE hochmoderne Technik, die im Straßenbau von heute Maßstäbe setzt – in qualitativer wie in wirtschaftlicher Hinsicht. In diesem Artikel beleuchten wir die Beschickertechnik von vielen Seiten, wir zeigen Chancen und Möglichkeiten auf und werfen auch einen Blick auf das, was der eine oder andere Wettbewerber zu bieten hat.

Die zahlreichen Informationen, die wir aus dem Markt, aus eigenen Erfahrungen und auch von unseren Kunden gewonnen haben, erheben natürlich nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Studie. Aber sie zeichnen ein sehr konkretes Bild der aktuellen Marktsituation. Und das ist es, was zählt.

12 Fakten, die Sie über Beschickertechnik wissen sollten:

Fakt 1 – Kontinuierlicher Einbau

Höchste Förderleistung für stoppfreien Einbau

Wenn der Fertiger stillsteht, leidet die Einbauqualität. Einer der entscheidenden Qualitätsfaktoren ist deshalb eine kontinuierliche Mischgutversorgung. Um sie zu gewährleisten, braucht es zwei Dinge: eine perfekt funktionierende Logistik und ein Maschinen- und Förderkonzept, das auch große Mischgutmengen problemlos und zuverlässig verarbeiten kann.

Das kraftvolle Förderkonzept der VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Standard und MT 3000-2 Offset kann im Gesamtsystem des Gespannes bis zu 40 Tonnen Mischgut vorrätig halten und bis zu 1.200 Tonnen Mischgut pro Stunde fördern. Dank VÖGELE Technik lässt sich ein 25 Tonnen fassender Mischgut-LKW in nur 60 Sekunden komplett entleeren, was einer der Hauptfaktoren für einen unterbrechungsfreien Einbauprozess ist.

Dadurch verfügt der Fertiger jederzeit über ausreichend Mischgut, um auch große Tagesleistungen von 4.000 Tonnen und mehr problemlos zu realisieren. Gerade bei großen Straßenbauprojekten wie dem Bau oder der Sanierung von Fernstraßen, wo größtmögliche Einbaukapazität und ein stoppfreier Einbauprozess gefragt sind, steigert der Einsatz eines Beschickers die Tagesleistungen. Gleichzeitig wird die Baustellenlogistik beschleunigt – und dem LKW-Fahrer bleibt mehr Zeit für das prozesskritische Rangieren.

Messungen beweisen:
Ein Beschicker steigert die Baustellenleistung um 25 %

Stellt man die Geschwindigkeit eines Fertigers bei einem Einsatz ohne Beschicker (Abb. 1) und mit Beschicker (Abb. 2) gegenüber, wird die enorme Bedeutung unterbrechungsloser Mischgutversorgung deutlich.

Abb. 1: Einsatz ohne Beschicker
Ohne Beschicker sind regelmäßige Stopps oftmals nicht zu vermeiden – in der Grafik erkennbar als wiederholtes Absacken der roten Kurve. Die blau markierte Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 2,28 m/min.

Abb. 2: Einsatz mit VÖGELE PowerFeeder
Mit einem VÖGELE Beschicker der PowerFeeder-Generation ist der Fertiger immer in Betrieb: Die rote Kurve bleibt auf konstantem Niveau. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 2,83 m/min und ist damit fast um 25 % höher als ohne Beschicker.

Fakt 2 – Berührungsfreie Beschickung

Kein Kontakt, kein Qualitätsverlust

Das Materialmanagement der VÖGELE PowerFeeder-Beschicker ist die Basis für einen unterbrechungsfreien Asphalteinbau. Nur so lassen sich hohe Tagesleistungen bei überzeugender Qualität realisieren. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die präzise, absolut sichere und berührungsfreie Übergabe der Mischgüter an den Straßenfertiger.

Sensorgesteuerte Abstandsregelung

Eine wichtige technische Voraussetzung für eine berührungsfreie Übergabe des Mischguts am Beschicker ist eine robuste, sensorgesteuerte Abstandsregelung: Mechanische oder optische Sensoren halten den Beschicker dabei automatisch auf optimalem Abstand zum Fertiger. Bei VÖGELE PowerFeedern MT 3000-2 Offset sorgt dafür ein redundantes System aus drei Einzellasern. Aus ihnen ermittelt die Steuerung einen Mittelwert. So bleibt der Abstand konstant, selbst wenn ein oder mehrere Sensoren, z. B. von durchlaufenden Arbeitern, verdeckt werden.

Sicherheit durch Auffahrschutz

Komplettiert wird das System einerseits durch einen Auffahrschutz in Form eines Kontaktbügels am Einsatzkübel des Fertigers. Und andererseits durch eine Notfall-Abschaltung. Sollte beispielsweise der Maschinenzug aus irgendwelchen Gründen stehen bleiben und der Fertiger auf den Beschicker auffahren, löst dieser bei Berührung bzw. Druck einen sofortigen Stopp aus und eliminiert so automatisch die Kollisionsgefahr. Dadurch kann sich der Bediener voll und ganz auf die Materialübergabe konzentrieren.

Abstandsregelung und Auffahrschutz, beides sind wichtige technische Lösungen für eine hochwertige und sichere Mischgutübergabe. Daher sollten sie bei der Auswahl der richtigen Maschinentechnik unbedingt berücksichtigt werden.

Was Sie wissen sollten:
Zwar ermöglichen auch andere Beschicker grundsätzlich eine kontaktfreie Beschickung. Dabei fehlt jedoch häufig die Unterstützung und Sicherheit moderner Techniken, wie z. B. die Abstandsregelung. Der Fahrer des Beschickers muss sich deshalb ständig darauf konzentrieren, dass der Abstand zwischen Beschicker und Fertiger korrekt bleibt. Die Kollisionsgefahr an den Maschinen ist dadurch enorm – und Mischgut wird u. U. an ungewünschten Stellen abgeworfen.

Fakt 3 – Vielfältige Anwendungsgebiete

Freie Wahl bei Baustelle und Material

Je flexibler ein Beschicker einsetzbar ist, desto wirtschaftlicher kann er genutzt werden. Egal wie die Baustelle aussieht oder welches Mischgut eingebaut werden soll, VÖGELE Beschicker sind praktisch überall und unbegrenzt einsetzbar. Denn sie können nicht nur alle denkbaren heißen und kalten Materialien einbauen, sie eignen sich auch für unterschiedlichste Einbauaufgaben und nahezu jedes Terrain.

Der Bau großer Straßen wie Autobahnen oder Fernstraßen ist für Beschicker das gängigste Einsatzgebiet. Für den Einbau »heiß an heiß« mit zwei Fertigern ist der VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset geradezu maßgeschneidert. Doch mit der Offset-Technologie lassen sich auch die Zwischenräume von Leitwänden schnell und wirtschaftlich verfüllen. Und auch bei der Fertigung von Fuß- und Radwegen spielt der Beschicker seine ganze Stärke aus: Dank seines schwenkbaren Transportbandes kann er bequem auf der Hauptfahrbahn fahren und das Mischgut an einen Klein- oder Kompaktfertiger auf dem Radweg übergeben.

Auch im InLine Pave-Einbauzug, bei dem Binder- und Deckschicht in einem Arbeitsgang »heiß auf heiß« eingebaut werden, überzeugt der VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset: Das schwenkbare Transportband versorgt hier abwechselnd den Binderschicht- und den Deckschichtfertiger.

Was Sie wissen sollten:
Manche Beschicker im Markt können aufgrund ihres unflexiblen Förderkonzeptes und einer relativ sensiblen Nachmischeinheit kein grobkörniges Mischgut einbauen. Dies bedeutet einen erheblichen Zusatzaufwand, z. B. beim Einbau nicht bituminös gebundener Materialien wie Schotter, für den man dann einen weiteren Beschicker braucht.

MT 3000-2 Standard und MT 3000-2 Offset bieten ein breit gefächertes Anwendungsspektrum. Sie sind dadurch besonders wirtschaftlich einsetzbar.

Das um 55° schwenkbare und feinfühlig steuerbare Transportband des VÖGELE PowerFeeder
MT 3000-2 Offset ist geradezu maßgeschneidert für den Einbau mit zwei Fertigern »heiß an heiß«.

Mit der Offset-Technologie lassen sich auch Zwischenräume von Leitwänden schnell und wirtschaftlich verfüllen.

Eine seitliche Beschickung kann überall dort erfolgen, wo unter beengten Bedingungen gearbeitet werden muss und eine normale Mischgutbeschickung nicht möglich ist, z. B. wenn der Mischgut- LKW in einer tief ausgefrästen Bahn nicht rangieren kann.

Der VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Standard ist die ideale Maschine für Anwendungen, die kein schwenkbares Band erfordern. Die Leistungsfähigkeit und die besonders niedrigen Transportkosten zeichnen diesen Beschicker aus.

Fakt 4 – Modernes Maschinen- und Materialförderkonzept

Hochwertiges Mischgut dank wirksamer Homogenisierung

Die Beschicker der VÖGELE PowerFeeder-Generation nutzen konisch geformte Schnecken, um das Mischgut zu homogenisieren: Die konische Form verhindert eine sogenannte »Tunnelbildung« im Mischgut. Stattdessen wird das Material aus allen Bereichen der Mulde gleichmäßig abgeführt. Und weil von außen nach innen immer mehr heißes Mischgut dazukommt, wird es dabei thermisch homogenisiert. Ergebnis: eine deutlich bessere Homogenität und damit auch Einbauqualität.

Homogenisierung des Mischguts durch die konische Schneckenform:

Außen ist die Schnecken-Achse aufgrund ihrer konischen Form besonders dick, sodass sie nur wenig, relativ kühles Material aufnehmen und weitertransportieren kann.

Im Gegensatz zu dem konusförmigen Grundkörper bleibt der Durchmesser der Spiralwendeln über die gesamte Schneckenlänge gleich, sodass der Raum für das zu transportierende Material immer größer wird.

Ergebnis: Das wenige, etwas kühlere Material von außen vermischt sich mit immer mehr wärmerem Material von der Mitte des Mischgutbehälters. Die Temperatur wird insgesamt homogen.

Muldenform verhindert mechanische Entmischung

Das Materialtransportsystem der VÖGELE PowerFeeder setzt auf einen möglichst »kompakten« Transport: Damit grob- und feinkörniges Material sich nicht mechanisch entmischen können, ist die Zahl der Übergabepunkte bewusst gering gehalten und das Mischgut bleibt permanent im Fluss. Das muldenförmige Transportband ist hier ein wichtiges Element: Es sorgt für einen stabilen Materialtransport und wirkt so der mechanischen Entmischung entgegen. Damit die Mischgutqualität in jeder Phase des Transports bis zum Einbau erhalten bleibt.

Zusatzbehälter ohne Ecken und Kanten

Um den Materialfluss zu optimieren, wurde auch der Zusatzbehälter für den Fertiger konsequent ohne überflüssige Ecken und Kanten gebaut: Fließende Übergänge und steile Wandungen verhindern, dass sich Material festsetzen und der Mischgutfluss ins Stocken geraten kann. Das gesamte Mischgut wird somit permanent dem Einbauprozess zugeführt, ohne dass Teile davon erkalten können.

Der einzige Beschicker mit Heizung

Für ein möglichst perfektes Materialmanagement hält eine neu entwickelte Dieselheizung mit berührungslosen Infrarot-Flächenstrahlern das Transportband auf Temperatur. Schon vor dem ersten Beschickungsvorgang wird der Weg des Mischguts entsprechend vorgewärmt, damit kein Material anhaften kann.

Die Dieselheizung hat hier entscheidende Vorteile: Es wird nur noch ein Betriebsstoff auf der Baustelle benötigt. Und der Austausch von Gasflaschen gehört der Vergangenheit an. Andere Beschicker haben keine Heizung. Das heißt, sie müssen mit heißem Split oder heißem Mischgut aufgewärmt werden, welches dafür extra angeliefert werden muss. Das ist unproduktiv, zeitraubend und teuer.

Fakt 5 – Geringer Kraftstoffverbrauch

50 % weniger Spritkosten

Angesichts stetig steigender Spritpreise gehört der Kraftstoffverbrauch eines Beschickers längst zu den wichtigsten Kriterien für seine Wirtschaftlichkeit. VÖGELE PowerFeeder verfügen über ein modernes Antriebs- und Maschinenkonzept. Dies ermöglicht einen besonders wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb. Messungen belegen, dass ein äußerst geringer Verbrauch von ca. 17 Litern Diesel je nach Baustellenbedingungen möglich ist.

Was Sie wissen sollten:
Einzelne Beschicker im Markt benötigen unter denselben Bedingungen und für die gleiche Materialmenge über 40 Liter Diesel – also mehr als doppelt soviel!

Fakt 6 – Niedrige Wartungs- und Servicekosten

Ohne Verschleiß kein hoher Preis

Je mehr Verschleißteile eine Maschine hat und je öfter diese gewechselt werden müssen, umso höher sind im Normalfall auch die Kosten. Aufgrund ihrer wenig verschleißanfälligen Transportbänder aus Gummi sind VÖGELE Beschicker hier klar im Kosten-Vorteil. Fazit: Mit VÖGELE Beschickern fahren Sie in Sachen Wartung und Ersatzteile deutlich günstiger. Profis wie der Baumaschinen-Vermieter Werwie bestätigen den extrem niedrigen Verschleiß der Transportbänder in den VÖGELE PowerFeedern MT 3000-2: „Wir haben mit unseren VÖGELE Beschickern rund 3.200 Betriebsstunden gefahren – ohne Probleme!“

Was Sie wissen sollten:
Vor allem Beschicker mit Kratzerbändern aus Metall sind deutlich verschleißanfälliger und kostenintensiver. Denn die Kratzerbänder müssen regelmäßig ausgetauscht werden – ein zeitaufwändiges Unterfangen, das außerdem ordentlich zu Buche schlägt.

Fakt 7 – Günstige Logistikkosten

Bis zu 58 % weniger Transportkosten

Auch der Transport eines Beschickers ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Positiv macht sich bei einem VÖGELE Beschicker die Tatsache bemerkbar, dass die Maschine von vornherein transportoptimiert konstruiert ist. Insbesondere der MT 3000-2 Standard ist in null Komma nchts transportbereit und spart dem Betreiber dadurch erheblich Zeit, Aufwand und Kosten.

Außerdem überschreiten VÖGELE PowerFeeder mit ihren 3 m Höhe die zulässige Transporthöhe von 4 m auch dann nicht, wenn sie auf einem normalen Hänger transportiert werden. Und das spart jede Menge Logistikkosten. Im Praxisbeispiel – einem Transport über eine Strecke von rund 370 km in Deutschland – überzeugte ein VÖGELE MT 3000-2 Offset im Vergleich zum ausgewählten Wettbewerber mit rund 58 % niedrigeren Transportkosten.

Beispielhafter Transportkosten-Vergleich:

Transportiert wurden ein VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset und ein Wettbewerbsbeschicker. Die Transportkosten waren nach Entfernung gestaffelt. Bereits bei bis zu 100 km ergab sich beim VÖGELE Beschicker eine Kosteneinsparung von 750 Euro. Mit zunehmender Entfernung steigt dieses Einsparpotenzial noch deutlich an (siehe nachfolgende Tabellen).

Was Sie wissen sollten:
Bei Beschickern anderer Hersteller müssen bestimmte Maschinenteile unter Umständen extra abmontiert werden, um die Maschine transportfähig zu machen. Das kostet zusätzliche Zeit und Geld. Noch mehr Aufwand entsteht, wenn der Beschicker höher als 3,50 m ist. Dann muss er auf einem speziellen Tiefbetthänger gefahren werden, damit die zulässige Transporthöhe von 4 m nicht überschritten wird. Diese Transportart erfordert allerdings eine Sondergenehmigung, die eine definierte Route vorschreibt – oft über Umwege. Außerdem ist der Transport nur nachts genehmigt. Sie sehen: Je höher und schwerer der Beschicker, desto größer die logistischen Herausforderungen und desto höher die Kosten.

Fakt 8 – Maximale Manövrierfähigkeit

Geländegängig und wendig bis zum Geht-nicht-mehr

Starke Steigungen oder Neigungen, schwieriges Gelände oder enge Kurvenradien ... Für VÖGELE Beschicker ist auch schwieriges Terrain kein Problem. Dafür sorgen nicht zuletzt die sehr gute Geländegängigkeit, die maximale Traktion und Präzision des Raupenfahrwerks sowie ein sehr kleiner Wendekreis beim Drehen.

Was Sie wissen sollten:
Es gibt Beschicker, die bei schwierigem Gelände sofort passen müssen. Die Gründe dafür sind: hohes Eigengewicht, enorme Bauhöhe und -breite und ein empfindliches Räderfahrwerk. Eigenschaften, die ihre Geländegängigkeit auf ein Minimum begrenzen, weil sie beispielsweise bereits ab 5° Neigung umzukippen drohen. Und weil diese Beschicker zudem auch noch wenig wendig und beweglich sind, kann bereits das Terrain der Baustelle ein entscheidendes Einsatz-Hindernis sein.

Fakt 9 – Bessere Bedienbarkeit

Ergonomie, die man an- und erfassen kann

VÖGELE Beschicker zeichnen sich durch ihr modernes ErgoPlus-Bedienkonzept aus, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Dies zeigt sich u. a. an der hervorragenden Übersicht vom Fahrerarbeitsplatz aus. Ebenso wie an der einfach aufgebauten Bedienkonsole, die das Risiko von Unfällen und Fehlbedienungen stark reduziert. Statt vieler unterschiedlicher Bedienpulte gibt es hier nur ein zentrales, auf einen Blick erfassbares und intuitiv bedienbares Element.

Apropos intuitiv bedienbar: Mittels Joystick lässt sich das proportional gesteuerte Schwenkband sehr feinfühlig und punktgenau um bis zu 55° in beide Richtungen bewegen sowie um bis zu 23° neigen. Ein derart hohes Maß an exakter Manövrierbarkeit bringt viele Vorteile mit sich. Dazu zählen beispielsweise das mühelose und sichere seitliche Beschicken von Fertigern, das Verfüllen von Gräben oder von Leitwand-Zwischenräumen beim Fernstraßenbau sowie Umbaumaßnahmen auf Standstreifen.

Was Sie wissen sollten:
Die Beschicker mancher Wettbewerber sind extrem schwer zu bedienen. Denn sie besitzen mehrere Bedienkonsolen, die dezentral angebracht sind. Zudem sind sie so komplex aufgebaut, dass selbst erfahrenes, eigenes Personal zu ihrem Handling Spezialkenntnisse braucht. Folge: ein hoher zusätzlicher Personal- und Schulungsaufwand.

Weniger Bedienaufwand, mehr Wirtschaftlichkeit

Das ErgoPlus-Bedienkonzept der VÖGELE PowerFeeder punktet auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn ein Großteil aller Anwendungen lässt sich mit nur einem Maschinisten bedienen. Der Fahrer kann den kompletten Prozess, von der Mischgutzufuhr bis zur Übergabe in den Fertigerkübel, bequem einsehen. Zudem bietet VÖGELE einige intelligente Funktionen, welche die Arbeit für den Maschinisten erheblich vereinfachen.

So hält beispielsweise die automatische Abstandsregelung den Fertiger und den Beschicker stets auf optimalem Abstand zueinander – der Fahrer kann sich also auf das Wesentliche konzentrieren. Ein zweiter Maschinist ist nicht notwendig, außer bei komplexen Beschickungsvorgängen. Auch dadurch sparen VÖGELE PowerFeeder Tag für Tag bares Geld.

Was Sie wissen sollten:
Die Beschicker mancher Wettbewerber verfügen über ein veraltetes, extrem unübersichtliches Maschinendesign. Das hat zur Folge, dass weder die Mischgutzufuhr noch die Übergabe in den Fertiger vom Maschinisten gut eingesehen werden können. Zudem sind auch die Bedienkonsolen sehr komplex gestaltet. Daher ist eine wirtschaftliche Bedienung durch einen einzigen Mann unter normalen Praxisbedingungen nahezu unmöglich. Es muss also oft ein zweiter Mann mit an Bord. Und der kostet jeden Tag zusätzliches Geld.

Fakt 10 – Moderne, qualitätssteigernde Heizung

Nichts wegzuwerfen

Das Mischgut ist beim Straßenbau der größte Kostenfaktor. Umso wichtiger ist es, effizient damit umzugehen. Als einzige Beschicker im Markt besitzen VÖGELE PowerFeeder eine moderne Dieselheizung, welche die beiden Transportbänder auf eine optimale Temperatur bringt, um ein Abkühlen des Mischguts zu vermeiden. Um definitiv an allen relevanten Übergabepunkten ein Anhaften des Materials zu verhindern, werden außerdem auch die beiden Materialabstreifer und der obere Übergabetrichter effektiv elektrisch beheizt.

Was Sie wissen sollten:
Wettbewerber, die nicht über eine separate Heizung zum Aufwärmen der Transportaggregate verfügen, wärmen den Beschicker mit heißem Splitt oder Mischgut auf. Material, das teuer aufgeheizt, angeliefert und unproduktiv durch die Maschine geführt werden muss. Zu guter Letzt wird es schließlich auch noch nutzlos entsorgt, weil dieses abgekühlte Material natürlich auch nicht mehr eingebaut werden kann.

Fakt 11 – Starker Service

Dem weltweit dichtesten Netzwerk vertrauen

Wie gut oder schlecht der Service ist, merkt man erst, wenn man ihn dringend braucht. Gut, wenn man dann – wie bei der WIRTGEN GROUP – auf das dichteste und kompetenteste Servicenetz der Welt zurückgreifen kann. Mit 55 Niederlassungen, weit über 700 Servicetechnikern und einem den Globus umspannenden Händlernetz sind wir immer und überall vor Ort und schnell zur Stelle.

Was Sie wissen sollten:
Dem einen oder anderen Wettbewerber im Beschicker-Markt kann man beim Service leider kein gutes Zeugnis ausstellen, denn die Dichte des Servicenetzes und die Zahl der Ansprechpartner sind von Land zu Land äußerst unterschiedlich. Selbst für ein Land mit hoher Straßenbauaktivität, wie z. B. Deutschland, kann dies dann im Servicefall bedeuten: Als Ansprechpartner für das gesamte Land dient nur ein einziger Mann.

Fakt 12 – Mehr Umweltfreundlichkeit

Ein Thema mit breiter Öffentlichkeit

Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit nehmen in der öffentlichen Wahrnehmung einen enorm hohen Stellenwert ein. Nicht selten stehen Baumaßnahmen dabei im Mittelpunkt.

Gut zu wissen, dass VÖGELE Beschicker dieses Kriterium vorbildlich erfüllen. Die VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 verfügen über ein hochmodernes Antriebskonzept mit modernster Motorentechnologie. Mit Hilfe der ECO-Funktion lassen sich zudem der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Außerdem sind ihre Gummi-Transportbänder um ein Vielfaches geräuscharmer als z. B. Kratzerbänder aus Metall. Was sowohl der Baustellen-Mannschaft als auch etwaigen Anwohnern zugute kommt.

Was Sie wissen sollten:
Wettbewerber, die das Mischgut mittels Kratzerbändern aus Metall transportieren, sind nicht nur sehr viel lauter als solche mit Transportbändern aus Gummi, sie verbrauchen auch sehr viel mehr Kraftstoff – im Vergleich mehr als doppelt soviel! Daher emittieren sie neben Lärm natürlich auch doppelt soviel CO2.

VÖGELE Beschicker sorgen für Spitzenqualität

Extrem ebene und lang haltbare Straßenbeläge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis klar definierbarer Qualitätsfaktoren. Jeder Stopp, z. B. aufgrund fehlenden Materials, jeder Stoß eines LKW beim Andocken an den Fertiger und jede Entmischung des Materials zeigt sich sofort an der eingebauten Straßenqualität. Der Einsatz eines Beschickers verhindert dies. Als Bindeglied zwischen LKW und Fertiger versorgt er den Fertiger kontinuierlich mit Mischgut – garantiert immer berührungsfrei. Kein Wunder, dass der Einsatz eines Beschickers in Ausschreibungen immer öfter zu den Pflichtbestandteilen gehört.

Mit den Beschickern der PowerFeeder-Generation bietet VÖGELE ein maschinen- und einbautechnisches Gesamtpaket, dessen Komponenten logisch aufeinander aufbauen und wirkungsvoll ineinandergreifen. Sämtliche Anforderungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit werden damit perfekt erfüllt.

Was in diversen Ländern der Welt seit langem gang und gäbe ist, wird jetzt auch in Deutschland eingeführt:
Ab 1. Januar 2015 wird der Einsatz von Beschickern bei Baumaßnahmen auf Bundesfernstraßen mit einer zusammenhängenden Asphaltfläche von mehr als 18.000 m² als Standard in den Vergabeunterlagen gefordert. Dies kündigt das Rundschreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 18.10.2013 an.

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